Für die Drucküberwachung an Maschinen und kompakten Hydraulik- oder Pneumatiksystemen wird häufig ein einfacher Schalter benötigt, der sich ohne komplexe Elektronik anpassen lässt. Der PM1 nutzt ein mechanisches, federbelastetes Membran- oder Kolbenprinzip zum Schalten von Druck in Wasser, Ölen und Gasen, mit Ausführungen für Vakuum- und Relativdruckbereiche bis 320 bar.
Der Schaltpunkt ist bei Ausführungen mit 6,3x0,8-Flachsteckanschlüssen mithilfe eines SW2-Sechskantschlüssels zwischen den Kontakten einstellbar. Für Anwendungen, bei denen eine Steckmontage bevorzugt wird, bietet die Baureihe zudem eine werkseitig eingestellte Ausführung mit M12x1-Steckverbinder. Der Wechselkontakt schaltet bis 48 VAC/DC und 2 A und bietet damit eine klare elektrische Schnittstelle für druckabhängige Steuerungsaufgaben.
Verschiedene Prozessanschlüsse, medienberührte Teile aus verzinktem Stahl oder Edelstahl sowie Dichtungen aus NBR, EPDM oder FKM tragen dazu bei, den Schalter an die jeweilige Installation anzupassen. Je nach elektrischem Anschluss wird eine Schutzart von IP 54 mit Gummikappe oder IP 67 mit gestecktem M12x1-Gegenstecker erreicht.