Magnetisch-induktive Durchflusssonde für leitfähige Flüssigkeiten

FIS

Magnetisch-induktive Durchflusssonde für leitfähige Flüssigkeiten, Pasten und Schlämme von 1...8 m/s. Für Rohre von DN 50...DN 400, mit passivem 4...20-mA-Ausgang und herausnehmbarer Sensorkonstruktion.

Einführung

Die Durchflussmessung in leitfähigen Medien lässt sich einfacher warten, wenn die Messsonde zugänglich bleibt, ohne den Prozess zu öffnen. FIS misst die lokale Strömungsgeschwindigkeit leitfähiger, weitgehend homogener Flüssigkeiten, Pasten und Schlämme, einschließlich Medien mit Feststoffanteil, nach dem magnetisch-induktiven Messprinzip.

Eine Sonde deckt einen weiten Rohrbereich ab: Die Installation ist mit Einschweißmuffen für DN 50...DN 400 oder mit einer Kunststoff-Montageschelle für DN 50...DN 150 möglich. Der Messendwert wird werkseitig in Schritten von 1 m/s von 1...8 m/s eingestellt und liefert dem Anwender damit einen definierten Ausgangsbereich für seine Anwendung. Ein passiver 4...20-mA-Ausgang überträgt die gemessene Geschwindigkeit an das Leitsystem.

Die komplette Messsonde kann ausgebaut werden, ohne eine Öffnung zum Medium zu schaffen. Dies reduziert den Wartungsaufwand und unterstützt eine sicherere Instandhaltung, da im Störungsfall nur der Elektronikteil ausgetauscht werden muss. Edelstahl- und Keramikwerkstoffe ermöglichen den Einsatz bei anspruchsvollen Medien, während in der Ausführung mit Rundsteckverbinder eine Schutzart bis IP 67 verfügbar ist.

Große Rohrabdeckung
Große Rohrabdeckung
Eine Sonde passt für DN 50...DN 400 mit angeschweißten Muffen oder DN 50...DN 150 mit Klemmverbindung.
Wartung ohne Verlust
Wartung ohne Verlust
Die Sonde kann herausgezogen werden, ohne das Rohr zum Medium zu öffnen.
Definierter Ausgangsbereich
Definierter Ausgangsbereich
Werkseitig eingestellte Endwerte von 1...8 m/s ermöglichen eine klare 4...20-mA-Skalierung.
Robuste Bauweise
Robuste Bauweise
Sonde aus Edelstahl 1.4435 und Isolierung aus Zirkonoxidkeramik sind für Prozessmedien geeignet.

Merkmale

Magnetisch-induktives Prinzip

Die Sonde misst die Strömungsgeschwindigkeit in leitfähigen Medien durch Erfassung der induzierten Spannung, die entsteht, wenn sich das Medium durch ein Magnetfeld bewegt.

Medienkompatibilität

Das Messprinzip ist für leitfähige, weitgehend homogene Flüssigkeiten, Pasten und Schlämme ausgelegt, einschließlich Medien mit Feststoffanteil.

Rohrinstallation

Die Sonde wird je nach Nennweite und Anschlussart mit mitgelieferten Einschweißmuffen oder einer Kunststoff-Montageschelle in die Rohrleitung eingebaut.

Passiver Stromausgang

Die gemessene Geschwindigkeit wird über einen passiven 4...20-mA-Ausgang übertragen.

Bereichseinstellung

Der Messendwert kann vom Anwender über DIP-Schalter in Schritten von 1 m/s von 1 m/s bis 8 m/s eingestellt werden.

Nullpunkteinstellung

Eine ZERO-CAL-Taste unterstützt den Nullpunktabgleich, wenn die Rohrleitung vollständig gefüllt und die Strömungsgeschwindigkeit gleich null ist.

Elektrischer Anschluss

Es sind Ausführungen mit Pg-9-Kabelverschraubung oder 4-poligem M12x1-Rundsteckverbinder erhältlich.

Statusanzeige

Bei der Inbetriebnahme führt das Gerät einen automatischen Selbsttest durch und signalisiert den Test- oder Fehlerstatus über den Stromausgang.