Die Durchflussmessung in leitfähigen Medien lässt sich einfacher warten, wenn die Messsonde zugänglich bleibt, ohne den Prozess zu öffnen. FIS misst die lokale Strömungsgeschwindigkeit leitfähiger, weitgehend homogener Flüssigkeiten, Pasten und Schlämme, einschließlich Medien mit Feststoffanteil, nach dem magnetisch-induktiven Messprinzip.
Eine Sonde deckt einen weiten Rohrbereich ab: Die Installation ist mit Einschweißmuffen für DN 50...DN 400 oder mit einer Kunststoff-Montageschelle für DN 50...DN 150 möglich. Der Messendwert wird werkseitig in Schritten von 1 m/s von 1...8 m/s eingestellt und liefert dem Anwender damit einen definierten Ausgangsbereich für seine Anwendung. Ein passiver 4...20-mA-Ausgang überträgt die gemessene Geschwindigkeit an das Leitsystem.
Die komplette Messsonde kann ausgebaut werden, ohne eine Öffnung zum Medium zu schaffen. Dies reduziert den Wartungsaufwand und unterstützt eine sicherere Instandhaltung, da im Störungsfall nur der Elektronikteil ausgetauscht werden muss. Edelstahl- und Keramikwerkstoffe ermöglichen den Einsatz bei anspruchsvollen Medien, während in der Ausführung mit Rundsteckverbinder eine Schutzart bis IP 67 verfügbar ist.