Der Methangehalt ist die entscheidende Kenngröße für die Biogasqualität – jeder Prozentpunkt beeinflusst die Energieausbeute und die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer Anlage. Eine zuverlässige, kontinuierliche Messung von Druck, Temperatur, Substratfüllständen und Gaszusammensetzung ist daher keine Annehmlichkeit, sondern eine betriebliche Notwendigkeit. In Biogasanlagen werden organische Substrate durch anaerobe Vergärung verarbeitet, wodurch Bedingungen entstehen, die chemisch aggressiv, thermisch anspruchsvoll und einer strengen sicherheitstechnischen Klassifizierung unterliegen.
Anlagenbetreiber und Prozessingenieure sind auf Echtzeitdaten angewiesen, um optimale Fermentationsbedingungen aufrechtzuerhalten, die Substratzufuhrraten zu steuern und Prozessstörungen zu vermeiden. Lücken in der Messabdeckung führen unmittelbar zu Ineffizienz, erhöhten Stillstandszeiten und Ausbeuteverlusten. Eine lückenlose Messtechnik über die gesamte Produktionskette hinweg – von der Substrataufgabe über die Gasspeicherung bis zur Einspeisung – ist es, was eine gut geführte Anlage von einer Anlage unterscheidet, die unter ihrem Potenzial arbeitet.