Die digitale Integration erleichtert die Inbetriebnahme, Überwachung und Wartung von pH- und Redoxpotenzial-Messstellen. PHIX wird direkt auf Kombinationselektroden mit Anschlusskopf S7/S8 oder VarioPin aufgeschraubt und liefert pH- oder Redoxpotenzial-Werte über RS485 mit dem Protokoll Modbus RTU.
Der Messumformer reduziert den Verkabelungsaufwand, da er standardmäßige Elektrodenköpfe anstelle aufwendiger Spezialkabel nutzt. Er erfasst Prozesswerte, Identifikationsdaten und Diagnosedaten, einschließlich der Prozesstemperatur mit integriertem Pt1000, der Glasimpedanz, der Innentemperatur und der Systemleistung. Die Glasimpedanz hilft dabei, Verschmutzung, Kurzschluss, Bruch oder das Vorhandensein der Sensorkette anzuzeigen.
Die Wartung wird durch geführte 1- oder 2-Punkt-Kalibrierung, manuelle Eingabe von Nullpunkt und Steilheit sowie die Speicherung von bis zu 5 Kalibrierergebnissen mit Zeitstempel transparenter. Betriebsstunden sowie temperatur- und pH-bezogene Betriebszeiten unterstützen die Bewertung der Sensorbelastung, während SENSware und MULTICON die Parametrierung und Kalibrierung ermöglichen.