Radiometrische Sonde zur Messung der UVC-Bestrahlungsstärke

LPUVC01

Radiometrische Sonde zur Messung der UVC-Bestrahlungsstärke von 0…200 mW/cm², mit Empfindlichkeitsmaximum bei 260 nm, mV-Ausgang, individueller Kalibrierung und 5-m-Kabel für die Innenraumüberwachung.

Einführung

Die UVC-Überwachung erfordert eine schmalbandige, dedizierte Erfassung, insbesondere dann, wenn sichtbares und infrarotes Licht die Messung nicht beeinflussen dürfen. Der LPUVC01 misst die Bestrahlungsstärke im UVC-Spektralbereich und ist gegenüber sichtbarem und infrarotem Licht unempfindlich, was eine gezielte radiometrische Überwachung in Innenräumen unterstützt.

Die Sonde hält die Messkette einfach. Sie arbeitet ohne externe Spannungsversorgung: Das auf die Photodiode treffende Licht erzeugt einen Strom, der in eine Potentialdifferenz umgewandelt und mit einem geeigneten Voltmeter ausgelesen wird. Der Messwert wird anhand des auf dem Sondengehäuse angegebenen Kalibrierfaktors berechnet.

Mit einem Messbereich von 0…200 mW/cm², einem Empfindlichkeitsmaximum bei 260 nm, einer Halbwertsbreite (FWHM) von 32 nm und einer Kalibriergenauigkeit unter 10 % bietet der LPUVC01 technischen Anwendern eine kompakte Sonde für die UVC-Messung. Das Gehäuse mit Ø 30 mm x 38 mm und das 5 m lange Kabel unterstützen eine unkomplizierte Integration in Messaufbauten für Innenräume.

UVC-fokussierte Messung
Misst die UVC-Bestrahlungsstärke mit einem Empfindlichkeitsmaximum bei 260 nm und einer Halbwertsbreite (FWHM) von 32 nm.
Unterdrückt Fremdbanden
Die Sonde ist blind gegenüber sichtbarem und infrarotem Licht.
Keine Spannungsversorgung
Der direkte mV-Ausgang funktioniert ohne externe Spannungsversorgung der Sonde.
Je Sonde kalibriert
Jede Sonde verfügt über einen eigenen, auf dem Gehäuse markierten Empfindlichkeitsfaktor.

Merkmale

Photodioden-Messprinzip

Die Photodiode erzeugt bei Lichteinfall einen Strom, den der interne Widerstand in eine Potentialdifferenz zur Anzeige mit dem Voltmeter umwandelt.

UVC-Spektralempfindlichkeit

Die Sonde misst die Bestrahlungsstärke im UVC-Bereich mit einem Empfindlichkeitsmaximum bei 260 nm und einer Halbwertsbreite (FWHM) von 32 nm.

Direkter Spannungsausgang

Der Ausgang wird als Potentialdifferenz ausgelesen und anhand des auf der Sonde angegebenen Kalibrierfaktors in die Bestrahlungsstärke umgerechnet.

Kalibrierverfahren

Die Kalibrierung erfolgt durch Messung der Bestrahlungsstärke einer Hg-Lampe bei 254 nm.

Elektrischer Messwert

Der Ausgang der Sonde muss mit einem Digitalmultimeter mit einem Innenwiderstand >100 kΩ ausgelesen werden.

Signalumwandlungsoption

Das Ausgangssignal kann mit kompatiblen Konvertern der Serie HD978TR in 4…20 mA oder 0…10 Vdc umgewandelt werden.