Radiometrische Sonde zur Messung der UVB-Bestrahlungsstärke

LPUVB01

Radiometrische Sonde zur Messung der UVB-Bestrahlungsstärke von 0…200 mW/cm2, mit Spitzenempfindlichkeit bei etwa 305 nm, mV-Ausgang, individueller Kalibrierung und 5 m Kabel für die Innenraumüberwachung.

Einführung

Die Messung der UVB-Bestrahlungsstärke erfordert eine Sonde, die auf das richtige Spektralband anspricht und dabei einen unkomplizierten Aufbau ermöglicht. Die LPUVB01 misst die Bestrahlungsstärke im UVB-Bereich und ist unempfindlich gegenüber sichtbarem Licht und Infrarotstrahlung, sodass sich technisches Personal bei Innenraum-Überwachungsanwendungen gezielt auf die UVB-Komponente konzentrieren kann.

Die Sonde benötigt keine externe Spannungsversorgung. Das auf die Fotodiode auftreffende Licht erzeugt einen Strom, der in eine Potentialdifferenz umgewandelt und mit einem geeigneten Voltmeter gemessen wird. Der Messwert wird anhand des am Gehäuse angegebenen Kalibrierfaktors berechnet, sodass jede Sonde mit ihrem individuellen Empfindlichkeitsfaktor verwendet wird.

Mit einem Messbereich von 0…200 mW/cm2, einem Empfindlichkeitsmaximum bei ≈305 nm, einer Halbwertsbreite (FWHM) von 31 nm und einer Kalibriergenauigkeit unter 8 % bietet die LPUVB01 einen kompakten Weg zur UVB-Überwachung. Ihr Gehäuse mit Ø 30 mm x 38 mm, das 5 m lange Kabel und die Betriebstemperatur von 0…50 °C unterstützen die praktische Integration in radiometrische Innenraum-Messaufbauten.

UVB-fokussierte Messung
Misst die UVB-Bestrahlungsstärke mit einer Spitzenempfindlichkeit bei ≈305 nm und einer Halbwertsbreite (FWHM) von 31 nm.
Unterdrückt Störbanden
Die Sonde ist unempfindlich gegenüber sichtbarem Licht und Infrarotlicht.
Keine Spannungsversorgung
Der direkte mV-Ausgang funktioniert ohne externe Spannungsversorgung der Sonde.
Pro Sonde kalibriert
Jede Sonde verfügt über einen eigenen, auf dem Gehäuse gekennzeichneten Empfindlichkeitsfaktor.

Merkmale

Photodioden-Messprinzip

Die Fotodiode erzeugt bei Lichteinfall einen Strom, den der interne Widerstand in eine Potentialdifferenz zur Anzeige am Voltmeter umwandelt.

UVB-Spektralantwort

Die Sonde misst die Bestrahlungsstärke im UVB-Bereich mit einem Empfindlichkeitsmaximum bei ≈305 nm und einer Halbwertsbreite (FWHM) von 31 nm.

Direkter Spannungsausgang

Der Ausgang wird als Potentialdifferenz erfasst und mithilfe des auf der Sonde angegebenen Kalibrierfaktors in Bestrahlungsstärke umgerechnet.

Kalibriermethode

Die Kalibrierung erfolgt anhand der 313-nm-Linie einer Xe-Hg-Lampe, gefiltert durch einen speziellen Interferenzfilter.

Elektrische Messwertanzeige

Der Sondenausgang muss mit einem digitalen Multimeter mit einem Innenwiderstand >100 kΩ gemessen werden.

Signalumwandlungsoption

Das Ausgangssignal kann mit kompatiblen Konvertern der Serie HD978TR in 4…20 mA oder 0…10 Vdc umgewandelt werden.