Radiometrische Sonde zur Messung der VIS-NIR-Bestrahlungsstärke

LPRAD01

Radiometrische Sonde zur Messung der VIS-NIR-Bestrahlungsstärke von 0…200 mW/cm2 im Bereich ≈400 nm…≈1050 nm, mit mV-Ausgang, individueller Kalibrierung und 5 m Kabel für die Innenraumüberwachung.

Einführung

Eine zuverlässige Überwachung der Bestrahlungsstärke beginnt mit einer Sonde, die die Messkette einfach hält. Der LPRAD01 misst die VIS-NIR-Bestrahlungsstärke im Spektralbereich ≈400 nm…≈1050 nm und liefert einen direkten Spannungsausgang, ohne dass eine externe Spannungsversorgung erforderlich ist.

Für Innenanwendungen, die eine kontinuierliche radiometrische Überwachung erfordern, wandelt die Sonde den Fotodiodenstrom in eine Potenzialdifferenz um, die mit einem geeigneten Voltmeter ausgelesen werden kann. Der Messwert wird anhand des auf dem Sondengehäuse angegebenen Kalibrierfaktors berechnet, wodurch jeder Sensor über seinen eigenen rückführbaren Referenzpunkt verfügt.

Das kompakte Gehäuse mit Ø 30 mm x 38 mm und das 5 m lange Kabel machen den LPRAD01 einfach in Messaufbauten integrierbar. Mit einem Messbereich von 0…200 mW/cm2, einer typischen Empfindlichkeit von 2,6 μV/μW/cm-2 und einer Kalibriergenauigkeit unter 6 % bietet er technischen Anwendern eine praktische, wenig komplexe Möglichkeit zur Überwachung der Bestrahlungsstärke im VIS-NIR-Bereich.

Einfache Installation
Es ist keine externe Spannungsversorgung erforderlich; die Sonde liefert einen direkten mV-Ausgang.
VIS-NIR-Abdeckung
Misst die Bestrahlungsstärke im Spektralbereich von ≈400 nm…≈1050 nm.
Pro Sonde kalibriert
Jede Sonde verfügt über einen eigenen, auf dem Gehäuse angegebenen Kalibrierfaktor.
Kompakte Integration
Gehäuse Ø 30 mm x 38 mm mit 5 m Kabel eignet sich für Innenraum-Überwachungsanwendungen.

Merkmale

Messprinzip Fotodiode

Die Fotodiode erzeugt bei Lichteinfall einen Strom, den der interne Widerstand in eine Potenzialdifferenz umwandelt, die mit einem Voltmeter ausgelesen werden kann.

Messung der VIS-NIR-Bestrahlungsstärke

Die Sonde misst die Bestrahlungsstärke als Energiefluss pro Flächeneinheit im Spektralbereich von ≈400 nm bis ≈1050 nm.

Direkter Spannungsausgang

Das Ausgangssignal wird in mV ausgelesen und zusammen mit dem sondenspezifischen Kalibrierfaktor zur Berechnung des gemessenen Bestrahlungsstärkewerts verwendet.

Kalibrierverfahren

Die Kalibrierung erfolgt anhand der 577/579-nm-Linien einer Xe-Hg-Lampe, gefiltert durch einen speziellen Interferenzfilter.

Elektrischer Messwert

Für eine Messgenauigkeit der Potenzialdifferenz von 1 % muss die Sonde an ein digitales Multimeter mit einem Eingangswiderstand >100 kΩ angeschlossen werden.

Option zur Signalumwandlung

Das Ausgangssignal kann mit kompatiblen Konvertern der Serie HD978TR in 4…20 mA oder 0…10 Vdc umgewandelt werden.