Was haben unser Kalibrierlabor und Padua, die Stadt, in der unser Unternehmen seinen Sitz hat, gemeinsam?
Eine enge Verbindung, die ihre Wurzeln in der Antike hat, denn an einer der Außenmauern des Palazzo della Ragione sind bis heute die alten Maßeinheiten Paduas aus dem 13. Jahrhundert eingeprägt.
Der „Copo“ war ein Ziegel, mit dem die Mehlmenge gemessen wurde, der „Staro“ diente zur Messung von Getreide, der „Quarelo“ zur Bestimmung der Ziegelgröße und schließlich diente der „Brazzo“ bzw. „Brazzolaro“ zum Messen von Stoff.
Damals verlangten die städtischen Behörden eine strenge Kontrolle der von den Händlern gehandelten Waren – so streng, dass diese Ecke des Platzes in „Canton dee busie“, also die Ecke der Lügen, umbenannt wurde: Wer die Maßeinheiten falsch verwendete, wurde mit Seilen an den Bogen gebunden!
Warum waren die Kontrollen so streng?
Zu jener Zeit gab es noch kein einheitliches und standardisiertes Messsystem. Dieses entstand erst in den Jahren nach der Französischen Revolution. Und doch verfolgte die in Padua angewandte Methode denselben Zweck wie die heutigen Kalibrierlabore: die Herstellung eines Bezugs zu universell anerkannten Normen.
Das ist wirklich faszinierend. Wir sprechen hier von Jahrhunderten zurückliegenden Zeiten, doch die Bedürfnisse waren dieselben: einer Menge eine Zahl zuzuordnen und zunächst anthropomorphe Maßeinheiten zu verwenden, um Mengen unterschiedlicher Waren vergleichen und dem Kunden einen fairen Austausch anbieten zu können.
Denselben Zweck verfolgen wir auch heute noch in unserer Arbeit. Die ersten akkreditierten Senseca-Labore wurden ursprünglich eingerichtet, um die Herstellung der Instrumente selbst zu unterstützen. Wir wollten und wollen unseren Kunden weiterhin dieses „gewisse Extra“ bieten: ein qualitativ hochwertiges Produkt, das zugleich in seinen Messungen präzise und zuverlässig ist.