Wind ist der Treibstoff jedes Windenergieprojekts. Präzise Messungen von Windgeschwindigkeit und Windrichtung helfen, die verfügbare Ressource zu charakterisieren, die lokale Variabilität zu verstehen und fundierte Entscheidungen während der Projektentwicklung und des Betriebs zu unterstützen. Temperatur, relative Feuchte und Luftdruck liefern die zusätzlichen Informationen, die zur Berechnung der Luftdichte und zur korrekten Interpretation sich ändernder Windbedingungen erforderlich sind.
Sobald die Turbinen in Betrieb sind, liefern lokale meteorologische Beobachtungen eine unabhängige Referenz für den Vergleich der Energieerzeugung mit dem tatsächlich verfügbaren Wind. Kontinuierliche Messungen unterstützen die Turbinenüberwachung, die Gierausrichtung (Yaw-Ausrichtung), die Leistungsanalyse sowie die Untersuchung von Produktionsverlusten, die durch sich ändernde atmosphärische Bedingungen verursacht werden.
Ein zuverlässiger Betrieb hängt zudem von den Hilfssystemen der Turbine ab. Die Überwachung der Kühlmittelzirkulation in Windgeneratoren hilft, einen unzureichenden Durchfluss zu erkennen, und unterstützt den Schutz von Komponenten, die auf eine kontinuierliche Wärmeabfuhr angewiesen sind.
Windparks müssen zudem sicher bleiben und ihre Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden minimieren. Sichtweitenmessungen können die Steuerung der Intensität der Luftfahrthindernisbefeuerung unterstützen, sofern die geltenden Vorschriften dies zulassen. Wettersensoren erfassen Nebel, Regen, Schnee und gefrierenden Niederschlag, während Gewitterwarnsysteme eine frühzeitige Warnung vor aufziehender oder sich nähernder elektrischer Aktivität liefern und so rechtzeitige Sicherheitsverfahren für Personal, Ausrüstung und den Zugang zum Standort unterstützen.
Eine kontinuierliche Datenerfassung, Fernkommunikation und Sensordiagnose stellen sicher, dass diese Informationen Betreibern und Überwachungssystemen zur Verfügung stehen, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen.