Radiometrische Sonde zur Messung der UVA-Bestrahlungsstärke

LPUVA01

Radiometrische Sonde zur Messung der UVA-Bestrahlungsstärke von 0…200 mW/cm², mit einem Empfindlichkeitsmaximum bei etwa 365 nm, mV-Ausgang, individueller Kalibrierung und 5 m Kabel für die Innenraumüberwachung.

Einführung

Für die UVA-Überwachung ist eine gezielte Sensorantwort erforderlich, insbesondere dort, wo sichtbares und infrarotes Licht die Messung nicht beeinflussen sollen. Die LPUVA01 misst die Bestrahlungsstärke im UVA-Spektralbereich und ist für sichtbares und infrarotes Licht unempfindlich, wodurch Anwendern eine dedizierte Sonde für radiometrische Messaufgaben in Innenräumen zur Verfügung steht.

Die Sonde arbeitet ohne externe Spannungsversorgung. Auf die Fotodiode einfallendes Licht erzeugt einen Strom, der in eine Potentialdifferenz umgewandelt und mit einem geeigneten Voltmeter gemessen wird. Der Messwert wird anschließend anhand des auf dem Sondengehäuse angegebenen Kalibrierfaktors berechnet, sodass jede Sonde mit ihrem individuellen Empfindlichkeitswert verwendet wird.

Mit einem Messbereich von 0…200 mW/cm², einer typischen Empfindlichkeit von 2,6 μV/μW/cm⁻² und einer Kalibriergenauigkeit unter 6 % bietet die LPUVA01 technischen Anwendern eine kompakte, wenig komplexe Möglichkeit zur Messung der UVA-Bestrahlungsstärke. Das Gehäuse mit Ø 30 mm x 38 mm und das 5 m lange Kabel unterstützen eine unkomplizierte Integration in Messaufbauten in Innenräumen.

UVA-fokussierte Messung
Misst die UVA-Bestrahlungsstärke mit einem Empfindlichkeitsmaximum bei ≈365 nm und einer Halbwertsbreite (FWHM) von 40 nm.
Unterdrückt Störbanden
Die Sonde ist unempfindlich gegenüber sichtbarem und infrarotem Licht.
Keine Spannungsversorgung
Der direkte mV-Ausgang funktioniert ohne externe Spannungsversorgung der Sonde.
Pro Sonde kalibriert
Jede Sonde verfügt über einen eigenen, auf dem Gehäuse angegebenen Empfindlichkeitsfaktor.

Merkmale

Messprinzip Fotodiode

Die Fotodiode erzeugt bei Lichteinfall einen Strom, den der interne Widerstand in eine Potentialdifferenz für die Messung mit dem Voltmeter umwandelt.

UVA-Spektralempfindlichkeit

Die Sonde misst die Bestrahlungsstärke im UVA-Bereich mit einem spektralen Empfindlichkeitsmaximum bei ≈365 nm und einer FWHM von 40 nm.

Direkter Spannungsausgang

Der Ausgang wird als Potentialdifferenz gemessen und anhand des auf der Sonde angegebenen Kalibrierfaktors in eine Bestrahlungsstärke umgerechnet.

Kalibriermethode

Die Kalibrierung erfolgt mit monochromatischem Licht bei 365 nm, das durch Abtrennung der Emissionslinie einer Xe-Hg-Lampe mit einem Interferenzfilter gewonnen wird.

Elektrischer Messwert

Der Ausgang der Sonde muss mit einem Digitalmultimeter mit einem Innenwiderstand >100 kΩ gemessen werden.

Signalumwandlungsoption

Das Ausgangssignal kann mit kompatiblen Konvertern der Serie HD978TR in 4…20 mA oder 0…10 Vdc umgewandelt werden.