Eine zuverlässige Grenzstanderfassung in leitfähigen Flüssigkeiten trägt dazu bei, Behälter, Pumpen und Anlagenprozesse vor vermeidbaren Unterbrechungen zu schützen. Der KAK erkennt einen oder zwei Grenzstände in elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten mit einer Leitfähigkeit ab 5 µS/cm bzw. einem Widerstand bis 200 kOhm und eignet sich damit für die Überfüllsicherung, den Trockenlaufschutz und die Zweipunktregelung.
Die Standardausführung ist für allgemeine industrielle Anwendungen ausgelegt. Sie unterstützt Prozesstemperaturen von -40 °C bis +100 °C und Drücke von -1 bar bis +10 bar, mit Schutzart IP65 für Steuerungs- und Anlagenumgebungen. Zu den medienberührten Werkstoffen zählen CrNi-Stahl, Hastelloy C22 und Titan, was den Einsatz mit aggressiven Medien ermöglicht, sofern geeignet.
Die Integration ist flexibel, da der KAK mit universeller 20...253-VAC/DC-Versorgung und Relaisausgang oder mit 24-VDC-Versorgung und PNP-Schaltausgang erhältlich ist. Eine einstellbare Empfindlichkeit ermöglicht die Anpassung des Schaltverhaltens an die Leitfähigkeit der Flüssigkeit.