Staubablagerungs-Überwachungssystem zur Kontrolle der Verschmutzung von PV-Modulen

GEO-MDFS2

Staubablagerungs-Überwachungssystem zur Kontrolle der Verschmutzung von PV-Modulen, mit temperaturkompensierten sauberen/verschmutzten Zellen über einen Bereich von 0 bis 1400 W/m², einem Messfehler von ±2,1 %, einem Spannungsausgang von 65 mV pro 1000 W/m² und Schutzart IP65.

Einführung

Eine zu frühe Reinigung der PV-Module verschwendet Arbeitsaufwand. Eine zu späte Reinigung kostet Energieertrag. Dieses System bietet Betreibern von Solaranlagen eine praktische Möglichkeit, die Verschmutzung zu überwachen, indem die Strahlung zweier temperaturkompensierter Referenzzellen verglichen wird: eine wird sauber gehalten, die andere zusammen mit den PV-Modulen gereinigt.

Im Basismodus unterstützen die Messwerte von Clean Cell und Dirty Cell die manuelle Entscheidung, wann eine Reinigung erforderlich ist. Im erweiterten Modus mit dem Datenlogger MTD-4000 und dem Steuerkasten berechnet das System die Abschwächung (%) automatisch, zeigt den prozentualen Verlust an Sonnenstrahlung durch Verschmutzung an und hilft dabei zu bestätigen, dass Reinigungs- oder Wartungsarbeiten durchgeführt wurden.

MDFS2 misst die Sonnenstrahlung von 0 bis 1400 W/m2 mit einem Messfehler von ±2,1 % und liefert pro Ausgang ein 65-mV-Analogsignal bei 1000 W/m2. Die Schutzart IP-65 und ein Betriebsbereich von -20 ºC bis +60 ºC ermöglichen den Einsatz in Solaranlagen im Freien.

Reinigungsentscheidungen
Die Abschwächung (%) zeigt den durch Verschmutzung bedingten PV-Ertragsverlust bei Verwendung mit dem erweiterten Modus des MTD-4000 an.
Direkter Vergleich
Saubere und verschmutzte Referenzzellen vergleichen die Strahlung an derselben Solaranlage.
Spannungsausgang
Die Analogausgänge liefern 65 mV pro 1000 W/m² für jede Zellmessung.
Schutz für den Außenbereich
Die Schutzart IP65 ermöglicht den Einsatz in exponierten PV-Anlageninstallationen im Außenbereich.

Merkmale

Zwei Referenzzellen

Das System nutzt kalibrierte, temperaturkompensierte Clean- und Dirty-Referenzzellen, um Strahlungsdaten für die Verschmutzungsbewertung zu erfassen.

Grundbetriebsmodus

Anhand eines Vergleichs der Messwerte von Clean Cell und Dirty Cell entscheiden die Bediener manuell, ob eine Reinigung der PV-Module erforderlich ist.

Erweiterter Betriebsmodus

Mit dem Datenlogger MTD-4000 berechnet das System die Abschwächung (%) und verarbeitet die Feldaufgabeninformationen aus dem Steuerkasten.

Datenkanäle

Das System stellt Sonnenhöhe, Clean-Cell-Strahlung, Dirty-Cell-Strahlung, MDFS-Statuscode und Abschwächung als Betriebsdaten bereit.

Statusüberwachung

Der MDFS-Statuscode nutzt 9 Flag-Bits für die Systemdiagnose, die Verschmutzungserkennung, Betriebsalarme und Pairing-Informationen.

Zellpaarungsroutine

Eine optionale Pairing-Routine definiert die anfängliche Beziehung zwischen den Signalen der Clean Cell und der Dirty Cell für genauere Daten im erweiterten Modus.